Nachdem wir am Vorabend sicher gelandet und schon fast
routiniert mit dem Mietwagen die falsche Straßenseiten unsicher
gemacht hatten, beschlossen wir, am ersten Tag gleich eines
der anspruchsvollsten Ziele im Peak District anzusteuern, das
Hochmoor zwischen Kinder Scout und Snake Pass.
Am Ausgangspunkt der Wanderung beim Snake Inn mussten wir dann
allerdings feststellen, dass unser Navi nicht nur die
landschaftlich uninteressanteste, dafür aber kreisverkehrreichste
Route durch Sheffield für die Anreise ausgesucht hatte, sondern nun
auch die eigentlich anvisierten 12 Geocaches mit der
Terrain-Wertung 4-5 nicht finden konnte, weil die Koordinaten
(wahrscheinlich auf irgendeinem Kreisverkehr in Sheffield) verloren
gegangen waren.
Also rafften wir uns tapfer auf, vom Snake Inn aus die beiden
nächstgelegenen Caches um den Blackden Brook anzugehen. Schnell
wurden die Pfade enger, die Anstiege steiler und der Ausblick
spektakulärer. Bizarre Felsnasen begrüßten uns. Seltsame Vögel, die
nur in den britischen Hochmooren zuhause sind (Red Grouse -
Schottisches Moorschneehuhn) schnarrten verärgert. Ansonsten nur
Stille.
![]() Der Pfad |
![]() Such die Banane |
![]() Versteinerte Nasenbären |
![]() Ein Stück Schweizer Käse |
![]() Ein Stück Himmel |
![]() Ein Stück Felsnasenbär |
Nach den Strapazen des ersten Tages ging es am 2. Tag ins
Stanton Moor. Schön flach, schön Sonne, schön alles. Unterwegs
begegneten wir noch einer Invasionsarmee and Morris Dancers, schön
schräg. Irgendwie erinnerte uns das an die Bücher von Terry
Pratchett, auch schräg.
Anschließend standen in der Nähe von Birchover ein paar völlig
zerfurchte Felsen in der Landschaft, auf die wir unbedingt
hochklettern mussten. Und wieder runter und wieder hoch, so lange
bis der Cache gefunden war. Um uns rum kraxelten jede Menge
Boulder-Fans, die sich ihre eigene Matte mitgebracht hatten. Wer
muss denn noch Matten mitbringen, wenn Plastikschüsseln schon da
liegen? Sehr schräg.
![]() 2 Spinner |
![]() 1 Spinner und 1 Ex-Muggel |
![]() 1 Landschaft voller Tupperdosen |
Der große Schmock hatte wie immer die falschen Lottozahlen getippt und deshalb ging es am 4. Tag schon wieder nach Hause. Zum Glück wurde das Wetter schlechter, wir hätten sonst den Absprung vielleicht nicht geschafft. Bis zum nächsten Mal...
